Dem Gottesdienst am 27.Oktober 2024 in unserer Kirche in Ofterdingen durch Apostel Martin Schnaufer lag das Bibelwort aus Jakobus 1, Vers 17 zugrunde: „Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei welchem ist keine Veränderung noch Wechsel des Lichts und der Finsternis.“
Zu Beginn sang der nach der Pandemie neu entstandene Seniorenchor in der gut besetzten Kirche das Lied „Ich hab dich je und je geliebt“. Apostel Schnaufer ging ausführlich darauf ein: Gott ist zeitlos, unabhängig von Veränderungen, die wir womöglich auch selbst herbeigeführt haben durch begangene eigene Fehler. Dadurch entsteht kein Keil zwischen ihm und uns. Es gilt immer die Zusage: ich bin bei euch alle Tage... durch keine Veränderung soll sich der Blick auf diese Zusage trüben. Gott ändert sich nicht, nichts kann uns von Gott scheiden.
Und das soll zu einer dankbaren Herzenseinstellung führen und wir sollen nicht vergessen, was Gott Gutes getan hat. Sich täglich Gedanken darüber zu machen und in der Erinnerung all das Gute aufzuzählen, die vielen großen und kleinen Hilfen auch im Alltag, das lässt uns dankbar, zufrieden, mutig und freudig werden. Gott ist treu, auch wenn wir selber untreu sind. Er liebt uns zeitlos und wir können uns auf ihn verlassen.
Wir brauchen keine Angst haben. Angst ist ein schlechter Ratgeber.
Gott erwartet von uns nichts, was über unsere Kräfte geht. Wir sollen mit dem Anvertrauten verantwortungsvoll umgehen. Dazu gehört die Gemeinschaft in der Gemeinde. Senioren sind Vorbilder im Glauben, viele sind seit Jahrzehnten, in denen sie vieles erlebt haben, treu.
In der Gemeinschaft sollen wir über das Gute reden. Gemeinsam mutig und freudig weitergehen! Wenn man über das Böse redet, wird es nur noch schlimmer.
Der Seniorenchor leitete mit dem Lied „Was auch künft'ge Zeiten bringen...“ über zu weiteren Predigtbeiträgen durch den Bezirksevangelisten und den Vorsteher der Gemeinde Tübingen:
Wir dürfen dankbar sein für so viel Glaubensmut und Zuversicht in der Gemeinschaft miteinander. Wenn wir über das Böse reden, vergrößert sich die Angst und das dient dem Bösen zur Ehre. Im Alltag können wir uns auch bei täglichen Verrichtungen Impulse schaffen, die uns erinnern, „wir gehen mit Jesus durchs Leben!“
Der Apostel ergänzte dann noch, dass wir keine Angst haben brauchen vor dem, was eventuell noch kommt - das Evangelium heißt 'Frohe Botschaft'.
Und: wir dürfen unserem Kopf die Chance geben, etwas Schönes, Gutes zu denken, trotz allen schlechten, bedrückenden Nachrichten jeden Tag!
Mit dem Lied „Lob, Preis und Dank und Ehre“, vorgetragen vom Seniorenchor zusammen mit einem kleinen Orchester wurde der Gottesdienst abgerundet.