Anfang September reiste eine Gruppe von über 40 erwartungsvollen Senioren in herzlicher und vertrauter Gemeinschaft für ein paar Tage nach Österreich.
Nach der schon traditionellen Frühstückspause bei Ulm und einem weiteren Aufenthalt in der schmucken Innenstadt von Traunstein, erreichte die Gruppe bei strahlendem Sonnenschein gegen Abend das schön gelegene Hotel in der Nähe des Attersees.
Am nächsten Tag war dann allerdings Regen angesagt. Das war keine Tragik, denn auf dem Programm stand ohnehin der – stellenweise etwas feuchte – Besuch der Wasserspiele beim Schloss Hellbrunn. Nach der ausgiebigen Besichtigung von Schloss und Park folgte am Nachmittag ein Bummel durch St. Gilgen am Wolfgangsee.
Die Ausflüge der folgenden Tage fanden dann bei richtig schönem Reisewetter statt:
Auf der längsten Burg der Welt, oberhalb der Altstadt von Burghausen an der Salzach, erfuhren die Reiseteilnehmer während einer Führung viel über die Festung und ihre Geschichte.
Der Gottesdienstbesuch am Sonntag in der Gemeinde Gmunden war ein besonderer Höhepunkt. Die Seniorengruppe wurde überaus herzlich aufgenommen und alle fühlten sich sofort sehr wohl. Die Geschwister dort freuten sich sichtlich über den zahlreichen Besuch, und es klang auch während der Predigt an, wie wohltuend es doch sei, wenn die Kirche gut besetzt ist.
Dem späteren Schlendern entlang der Promenade am Traunsee folgte eine längere Schiffsrundfahrt auf dem Attersee mit seinem herrlich türkisfarbenen Wasser – eingebettet in eine wunderschöne Berglandschaft.
Schließlich stand am vorletzten Tag noch die Fahrt zum Königssee auf dem Programm. Während der halbstündigen Bootstour nach St. Bartholomä war das hoffnungsvoll erwartete „Echo vom Königssee“ in der andächtigen Stille deutlich zu hören. Der malerische Blick vom Schiff aus über das spiegelglatte Wasser auf die Wallfahrtskirche und die dahinterliegende imposante Bergkulisse mit dem Watzmann-Massiv, begeisterte bei strahlendem Sonnenschein und bildete den krönenden Abschluss der Reise.
Diese endete am nächsten Tag mit einem Aufenthalt im Wallfahrtsort Altötting mit seinen zahlreichen Kirchen und einem gemeinsamen Essen in Heimatnähe.
Alle waren sich einig: Es war wieder ein rundum gelungenes Erlebnis in freudiger und harmonischer Gemeinschaft – eines, von dem man noch „lange wird zehren können“.