Die Gemeinde Tübingen freute sich, dass sie am 4. Adventssonntag durch Apostel Martin Schnaufer besucht worden ist. Mit eingeladen waren auch die Gemeinden Ammerbuch-Pfäffingen, Dußlingen und Rottenburg.
Zunächst hat der Apostel die große Gemeinde herzlich zum 4. Adventssonntag willkommen geheißen. Mit leichtem Schmunzeln auf den Lippen sagte er zu Beginn: "Schon wieder ist die Adventszeit vorbei, schon wieder sind vier Wochen zu Ende und man frägt sich manchmal, ob das jedes Jahr ein Stückchen schneller geht, vermutlich eine Alterserscheinung, wie man so sagt."
In seiner Predigt ging der Apostel zunächst auf den vorgetragenen Bach-Choral "Wachet auf ruft uns die Stimme" ein. "Es ist immer ein Bild -Wachet auf!- ein zentrales Adventsthema. Wir reden nicht von theoretischen Annahmen, wir reden von der praktischen Zusage unseres Seelenbräutigamms: Ich werde wiederkommen!". Das entscheidende ist, dass wir nicht deshalb auf den Herrn warten, weil wir äußere Zeichen wahrnehmen, sondern deshalb, weil wir ihm glauben.... Verbunden auch mit dem Gedanken, dieses Angebot gilt jedem Menschen.
Das Bibelwort, welches dem Gottesdienst zugrunde lag, steht in der Offenbarung 22, Vers 16b: "Ich bin die Wurzel und das Geschlecht Davids, der helle Morgenstern." In der weiteren Ausführung sprach der der Apostel sehr eindringlich und überzeugend vom Licht des kommenden Tages... "Es wird in jedem Fall eine Veränderung geben, die durch göttliches Eingreifen in die Realität erfolgen wird."
Im weiteren Verlauf und vor der Feier des Heiligen Abendmahls spendete der Apostel das Sakrament der Heiligen Vesiegelung an zwei kleinen Kindern.
Mit dem fröhlichen vorgetragenen Chorlied "Preis und Anbetung sei unserm Gott." (Musik: Johann Christian Heinrich Rinck) wurde der Gottesdienst beendet.