Am 24. April 2025 besuchte Bischof Heiniger die Gemeinde Gammertingen. Eingeladen dazu war auch die Gemeinde Sigmaringen.
Am Anfang seiner Predigt griff Bischof Heiniger das Lied der Sänger: „Ich halte mich Herr zu deinem Altar …“ auf. In diesem Lied ist vieles von dem beschrieben, was Gott für uns tut. Am Ende des Liedes (3. Vers) heißt es: „Ich komme vom Glauben zum Schauen.“ Dieses Bewusstsein möge uns Sicherheit geben: Gott ist unser Heil und unsere Hilfe. Lassen wir uns durch nichts beeinflussen.
Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Johannes 11, 25.26 zugrunde, mit dem Bezirksapostel Ehrich tags zuvor den Gottesdienst in Altensteig durchgeführt hatte: „Jesus spricht zu Ihr (Marta): Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmer sterben. Glaubst du das?“
Der Bischof ging noch einmal auf das Ostergeschehen ein:
Er führte den reichen Jüngling an, der alles getan hatte, was gottgefällig war. Aber als Jesus von ihm verlangte, seinen gesamten Reichtum zu verkaufen und ihm nachzufolgen, wandte er sich von Jesus ab.
In seinem Mitdienen sprach Priester Felix Schmidhäuser (stellv. Vorsteher der Gemeinde Tübingen) über die Begebenheit mit Lazarus:
Jesus wurde zu Lazarus gerufen, weil er krank war bzw. im Sterben lag, aber noch Hilfe möglich war. Jesus ließ sich Zeit - er hatte die Ruhe weg, wie man heute sagen würde. Als er sich schließlich aufgemacht hatte, war Lazarus inzwischen verstorben und nach menschlichem Ermessen war keine Hilfe mehr möglich. Aber Jesus, der vom himmlischen Vater mit der entsprechenden Vollmacht ausgestattet war, konnte ihn vom Tod auferwecken.
Wir sollen im Bereich unserer Möglichkeiten allen helfen - nicht nur denen, die wir uns auswählen - und an unsere Gebete glauben.
Nach dem Höhepunkt des Gottesdienstes, der Feier des Heiligen Abendmahls, und dem Schlusssegen beendete der Bischof den Gottesdienst.