Der Tempel Gottes als Begegnungsort mit Gott und dem Nächsten stand im Mittelpunkt des Sonntagsgottesdienstes, den der stellvertretende Bezirksvorsteher, Bezirksevangelist Klaus Löwen, am 02.Februar 2025 in Albstadt hielt und in dem auch ein Jubelpaar den Segen zur diamantenen Hochzeit empfing.
Der Gemeindechor eröffnete den Gottesdienst mit Chorbuch 109: Heute, heute, so ihr seine Stimme höret". Bezirksevangelist Löwen ging darauf ein und unterstrich besonders das darin enthaltene Bekenntnis "Er ist unser Gott!". Auch wenn die Alltagssorgen oft groß seien und die Zukunft so ungewiss erscheine, so gelte auch heute jedem diese Zusage: Er ist unser Gott! Er werde es am Ende wohl hinausführen, machte Bezirksevangelist Löwen den Gläubigen Mut!
Dem Gottesdienst lag ein Bibelwort aus Lukas 2, 22 zugrunde: "Und als die Tage ihrer Reinigung nach dem Gesetz des Mose um waren, brachten sie ihn [Jesus] hinauf nach Jerusalem, um ihn dem Herrn darzustellen." Der Bezirksevangelist zeichnete in seiner Predigt das Bild vom Tempel Gottes als einem Ort, and dem man sich wohlfühlen könne, an dem man Geborgenheit erlebe und an dem Begegnung mit Gott und dem Nächsten erfahren werden könne. Der Tempel ist zudem der Ort, an dem die Sakramente und Segnungen empfangen werden können führte Bezirksevangelist Löwen weiter aus und ermutigte die Gemeinde, immer in der richtigen Einstellung zu Gott zu kommen: im Bewusstsein der eigenen Grenzen aber auch im Bewusstsein: ich bin geliebt von Gott; er ist unser Gott!
Gemeindevorsteher Jochen Köhler und Priester Achim Kurz wurden zu weiteren Predigtzugaben gerufen.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls erfolgte ein weiterer Höhepunkt: Jürgen und Hella Thiel empfingen den Segen zu ihrer diamantenen Hochzeit. In seiner Ansprache stellte der Bezirksevangelist ein Psalmwort in den Mittelpunkt "Der Herr ist mein Licht und mein Heil..." (Psalm 27) und wünschte den Eheleuten, dass sie in allen Situationen die Sicherheit und Liebe in Gott verspüren mögen.
Für einen runden Abschluss sorgte am Ende noch einmal der Gemeindechor, der den soeben ausgelegten Psalm 27 auch noch in Liedform wiedergab. Zur weiteren musikalischen Gestaltung trugen außerdem Panflöte und Orgel bei.