Apostel Martin Schnaufer besucht Hechingen
Am 29. November geschah einiges in dem Gottesdienst in Hechingen, zu dem Apostel Schnaufer nach Hechingen gekommen war.
Zunächst legte er das Gleichnis vom winzigen Senfkorn (Matthäus 13, ab Vers 31) aus, aus dem ein großer Baum wird. Er sprach die verschiedenen Ebenen an, für die die dieses Gleichnis anwendbar ist: Im Leben Jesu, in der Kirche Christi, aber auch bei jedem Gläubigen kommt es nicht auf die äußere Erscheinung, sondern auf den Inhalt an. Überall sind es bescheidene Anfänge und unsichtbare Kräfte, die zu Großem führten und noch führen können.
Das war auch Inhalt der Ansprache an eine Familie, bei der der Vater und der kleine Sohn die Gabe Heiligen Geistes empfingen. Äußerlich unsichtbar wird in dieser Handlung eine große Kraft übermittelt, die den Menschen umwandeln und ihm eine reich gesegnete Entwicklung verschaffen kann.
Auch auf die anschließende Feier des Heiligen Abendmahls wurden diese Gedanken angewendet: Der Glaube und die Einstellung des Empfängers macht aus der unscheinbaren Hostie einen Träger großer Kraft und Vermittler der Gemeinschaft mit Jesus Christus.
Große Bewegung verursachte danach die Ordination einer Diakonin für die Gemeinde Hechingen. Sie ist die erste Trägerin dieses Amtes, die dem Bezirks Albstadt/Tübingen angehörig ist. Auch hier ist Vollmacht, Heiligung und Segnung zum Amt in der Handlung enthalten, obwohl man nur zwei "normale" Menschen sieht, zwischen denen diese Übermittlung stattfindet.
Nach dem Gottesdienst dauerte es noch einige Zeit, bis jeder der neuen Diakonin seine Segenswünsche ausgedrückt hatte.