Im Gottesdienst am 9. Juni 2024 konnte Bezirksvorsteher Rainer Meyer zwei Diakone - Vater und Sohn - für die Gemeinde Mössingen bestätigen.
Der Gottesdienst stand noch unter den Folgen des Pfingstfestes, er handelte von der Kirche Jesu Christi, die es ja seit Pfingsten gab. Maria, die Mutter des Herrn Jesus Christus stand als Sinnbild für die Kirche Jesu Christi im Mittelpunkt des Gottesdienstes. Aus Ihrem Lobgesang wurde Lukas 1 Verse 46 bis 49 vorgelesen.
In der Neuapostolischen Kirche gibt es zwar keine Marienverehrung im bekannten Sinne, aber sie wird als herausragende Persönlichkeit und Sinnbild für die Kirche Jesu Christi angesehen, so drückt es auch der Katechismus aus. Ihr Wesen wurde in diesem Gottesdienst als vorbildlich bezeichnet, insbesondere wie sie mit ihrer Berufung umgegangen ist, wie sie dem Herrn Zeit seines Erdenlebens gedient hat und welche Beharrlichkeit und Treue sie auch im Leiden bewiesen hat.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls führte der Bezirksvorsteher noch einen Auftrag des Apostels durch: Eine Familie ist seit ein paar Wochen zur Gemeinde Mössingen zugehörig. Der Vater dieser Familie und einer seiner Söhne waren bisher als Diakone aktiv. Da ein solches Amt bei der Ordiantion für eine bestimmte Gemeinde gegeben wird, ist bei Gemeindewechsel eine formale Amtsbestätigung für die neue Gemeinde notwendig. Diese Amtsbestätigung erfolgte nun am Altar und hatte die Glückwünsche der Gemeinde bei der Verabschiedung zur Folge.
Ein solches Ereignis ist nicht allzu häufig und löst große Freude aus, was den Gesichtern deutlich anzusehen war.