Am Mittwoch, den 7. Oktober 2026, besuchte Bezirksapostel Martin Rheinberger die Gemeinde Sigmaringen.
Zu diesem Gottesdienst waren auch die Nachbargemeinde Gammertingen, sowie die Vorsteher aus dem Kirchenbezirk Albstadt/Tübingen eingeladen.
Der Bezirksapostel legte seiner Predigt das Wort aus 1. Petrus 1,8.9 zugrunde.
„Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb; und nun glaubt ihr an ihn, obwohl ihr ihn nicht seht; ihr werdet euch aber freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude, wenn ihr das Ziel eures Glaubens erlangt, nämlich der Seelen Seligkeit.“
In seiner Predigt stellte Bezirksapostel Rheinberger das zentrale Glaubensziel in den Mittelpunkt: die verheißene Wiederkunft Jesu Christi. Die Worte des Apostels Petrus – „Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb“ – verglich er mit einer schwangeren Frau, die ihr Kind noch nicht gesehen hat, aber schon von Herzen lieb hat. Obwohl wir Jesus nicht sehen, dürfen wir ihn lieben und auf seine Verheißungen vertrauen.
Warum warten wir auf die Wiederkunft Christi?
Es gibt sicherlich unterschiedliche Antworten, aber die schönste sei, weil wir Jesus lieben und ewige Gemeinschaft mit ihm haben wollen.
Deshalb dürfe die Wiederkunft Christi nicht mit Angst oder Sorge verbunden werden. Sie sei keine Bedrohung, sondern eine Verheißung voller Hoffnung und Freude. Jesus komme nicht, um Leben zu nehmen, sondern um ewiges Leben zu schenken.
Wann dieser Zeitpunkt sein werde, bleibe offen. Niemand kenne Tag und Stunde. Die Aufgabe der Gläubigen sei es daher, wachsam zu bleiben, sich an Christus zu orientieren und nach dem Evangelium zu leben.
Wer an diesem Tag dabei sein werde, liege in der Gnade Gottes. Diese Gnade gelte es, nicht nur für sich selbst, sondern auch für alle Menschen im Blick zu behalten. Der sicherste Weg sei der Glaube an Jesus Christus.
Zu einem weiteren Predigtbeitrag wurde Apostel Martin Schnaufer an den Altar gerufen.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls wurde der Gottesdienst mit Gebet und Segen beendet, und die ganze Gemeinde konnte sich noch von Bezirksapostel Rheinberger, Apostel Schnaufer und Bischof Hübner verabschieden.