Am 11. Mai 2025 war es so weit: An diesem Sonntag feierte die Gemeinde Ammerbuch-Pfäffingen nicht nur Muttertag, sondern zum Auftakt ihres 100-jährigen Jubiläums auch den Gottesdienst mit Bischof Urs Heiniger.
Der Bischof legte seinem Dienen das Wort aus Psalm 146, 1.2 zugrunde:
Halleluja! Lobe den HERRN, meine Seele! Ich will den HERRN loben, solange ich lebe, und meinem Gott lobsingen, solange ich bin.
Mit dem Lied „Singt ein Lied von Gott“ von Peter Strauch leitete der Gemeindechor den Gottesdienst ein und stellte damit Gott gleich in den Mittelpunkt.
Bischof Heiniger ging zunächst auf das Halleluja – den Lobpreis Gottes – ein und motivierte die Gemeinde, sich darauf einzulassen und mit in den persönlichen Alltag zu nehmen: Das Gotteslob dürfe sichtbar durch unser Handeln nach außen getragen werden und nicht nur im „stillen Kämmerlein“ verbleiben.
Allerdings stünde das Loben oft auch in einer Spannung zum Klagen. Aber immer wieder habe man in schwierigen Zeiten Gottes Nähe und Zuwendung spüren können und dies sei Grund zum Danken und Loben ein Leben lang.
Gott sei nicht nur Herr über das Leben, sondern auch über den Tod. Die Auferstehung Jesu zeige, dass der Tod nicht das Ende ist. Gott werde denen, die an Jesus glauben und die Sakramente empfangen, einen Auferstehungsleib schenken, damit sie vollkommene Gemeinschaft mit ihm haben könnten. Diese Aussicht erfülle mit Freude und Dankbarkeit.
Zu weiteren Predigtbeiträgen wurden der Vorsteher der Gemeinde, Priester Rolf-Oliver Bickel und der Bezirksvorsteher Klaus Löwen gerufen.
Im Anschluss an den Gottesdienst gab es nicht nur ein „Geschenk“ zum Mitnehmen, sondern die aktiven und ehemaligen Gemeindemitglieder – darunter fünf (!) ehemalige Ammerbucher Vorsteher – versammelten sich noch zu einem gemütlichen Beisammensein auf dem Kirchengrundstück bei strahlendem Wetter.
In großer Dankbarkeit über diesen segensreichen Tag verabschiedeten sich die Geschwister wieder voneinander und freuen sich auf weitere Veranstaltungen im Jubiläumsjahr.